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Grundproblem im Nordosten Brasiliens ist der Wassermangel. Fast alle anderen Probleme resultieren daraus. Die Regenmenge zwischen Dezember und April würde ausreichen, um Land und Menschen über die 7-8 monatige Trockenzeit mit dem notwendigen Wasser zu versorgen, wenn entsprechende Speichermöglichkeiten geschaffen würden. Das Grundwasser ist nicht nutzbar, 95% sind salzhaltig und nur 5 Prozent theoretisch nutzbar. Im ganzen Gebiet der Pfarrei gibt es kein Fließgewässer und keine Quelle.

Untersuchungen haben ergeben, dass die sogenannten Familienzisternen den größten Nutzen für die Menschen bringen und ihnen ein Überleben ermöglichen. Andere Systeme der Wasserspeicherung, wie Stauseen und Staubecken, scheitern sowohl am politischen Willen der Verwaltung als auch an der Finanzierung. Tiefbrunnen müssen 60 – 100 m tief gebohrt werden und es gibt keine Stromversorgung für die Pumpen.